Ein Tag wie kein anderer

Posted on 21 Juni 2010

Heute Morgen fing alles ganz harmlos an. Frauchen war zeitig aufgestanden, versorgte die Pferde und Nando und ich flitzten derweil über die Weide. Danach gab es Frühstück. Es schien ein toller Tag zu werden. Wie toll sollten wir schon bald erfahren. Nach der allgemeinen morgendlichen Verpflegung fuhren wir mit unserem Bus zum Flughafen. Unsere Hundebox wurde kurzerhand aus dem Auto genommen und in ein Doppeldecker Flugzeug gebracht. Ich war ganz aufgeregt. Nando spielt mal wieder den Coolen. Dabei wusste er auch nicht, was auf uns zukam. Ehe wir uns versahen, wurden wir in dieses Flugobjekt gehieft und mussten nach einem kurzen Fotoshooting in unsere Box.

Plötzlich startete die Höllenmaschine mit einem ohrenbetäubenden Lärm. Es knatterte und quietschte. Da war Nando dann gar nicht mehr so cool. Aber in seiner Box fühlte er sich sicher und die Chefin war ja auch in unserer unmittelbaren Nähe. Dann hoben wir ab. So ein Gefühl kannte ich bisher nicht. Es war ein wenig wie Fahrstuhl fahren, aber doch noch viel heftiger, weil wir auch Kuren flogen und die Maschine so komisch in der Luft wackelte. Der Flug dauerte nur wenige Minuten und schon landeten wir unbeschadet auf Föhr. Nando und ich sprangen voller Übermut aus der Maschine. Wir hatten unseren ersten Flug gut überstanden.

Der Tag auf Föhr war einfach klasse, aber auch anstrengend. Wir waren viel unterwegs, durften über Wiesen toben und auch mal in einem Teich baden.

Abends war ich so müde, dass ich bei Frauchen auf dem Schoß fast eingeschlafen bin. Ja, ihr habt richtig gelesen, ich hing bei der Chefin auf dem Schoß, als wir am Flughafenrestaurant auf unseren Flieger gewartet haben. Nando hatte sich einfach auf den Boden gelegt und geschlafen aber ich wollte doch noch alles um mich herum mitbekommen. Schließlich gab es immer was zu gucken, nur meine Augen fielen immer zu. Der Rückflug ging genauso schnell wie der Hinflug, und kaum dass ich im Auto war, schlief ich auch schon. Zuhause angekommen musste Frauchen mich wecken und ich schleppte mich müde ins Haus. Ich habe es gerade noch geschafft meinen Futternapf zu leeren, bevor ich den Rest des Abends verschlafen habe. Erst am nächsten Morgen wurde ich wieder wach. Föhr war ein echtes Erlebnis.


2 responses to Ein Tag wie kein anderer

  • Diva sagt:

    Was für ein toller Tag!!!

  • Shira sagt:

    Oh Wow! Da beneide ich euch ja gaaaaanz gewaltig. Bin noch nie geflogen :-( (
    Dabei ist meine Chefin immer im Flieger unterwegst. Erzählt mir immer, es sei so stressig. Von wegen – da sieht man mal wieder wie cool es ist. Aber wahrscheinlich meint sie nur die “großen” Flieger.
    Frauchen hat mir mal erzählt von meinem Vorgänger, der immer mit dabei war, wenn das Ex-Herrchen den Flugschein in Arizona gemacht hat. Der durfte sogar immer ohne Box in den kleinen Maschinen mitfliegen. So was will ich auch mal.
    Wär doch toll. Wir alle ohne Box im Flieger am Rumtoben …

  • Recent Posts

    Tag Cloud

    Meta

    Copyright © Mabels Blog