Fröhliche Bescherung
Posted on 29 Dezember 2011 | 1 response
Also, wenn es nach mir ging, könnte jeden Tag Weihnachten sein. Wir haben viele tolle Sachen geschenkt bekommen. Jeden Tag etwas anderes. Heilig Abend haben Emma und ich wohl etwas zu heftig zugeschlagen. Wir hatten ganz dolle Blähungen, was uns eigentlich nicht weiter störte. Aber unsere Zweibeiner rissen ständig die Terrassentür auf und wurden bei näherem Hinsehen leicht grün im Gesicht. Emma und ich schliefen derweil völlig erschöpft, denn Geschenke auspacken und große Kauknochen vernaschen war richtig anstrengend. Nando war wie immer der Vernünftige. Er hatte ganz gesittet seine Leckereien gefressen und sich ein Plüschtier auf der Couch gebunkert. Wie langweilig. Emma und ich waren da mehr im Futterrausch, getreu dem Motto: „Wer schneller frisst, bekommt auch mehr …“
Nun müssen wir uns nach den anstrengenden Weihnachtstagen erst mal erholen.
Es grüßt Eure Mabel
Stepp by Stepp
Posted on 13 Dezember 2011 | 1 response
Nach dem trockenen und milden November haben wir nun das gewohnte nasskalte, stürmische Wetter. Da kamen sogar unsere wasserdichten Hundemäntel zum Einsatz. Eigentlich macht mir Wasser ja nichts aus, ich liebe es sogar, aber wenn es mir dann mit mächtigen Orkanböen um die Ohren klatscht, habe auch ich keine Lust mich draußen aufzuhalten. Emma und Nando sehen das genauso und wir kuscheln uns dann lieber in unsere Decken und Kissen. Für meinen Heilungsprozess ist es auch nur gut, wenn nicht zu viel Action um uns herum ist. Ich kann schon wieder richtig gut laufen und darf sogar laut Tierärztin mittlerweile kontrollierte längere Spaziergänge unternehmen. Die Betonung liegt aber leider „kontrolliert“ und so ist Euch klar, das hin- und herrennen immer noch streng verboten ist. Ich habe aber mittlerweile wieder eine fünf Meter lange Leine an mir dranhängen, sodass mein Radius doch deutlich erhöht ist und kleine Spurts immer mal wieder drin sind. Ich lasse Frauchen dann einfach vorgehen und schwups … flitze ich an ihr vorbei.
Donnerstag waren wir bei meiner Tierärztin Ivonne. Ich wurde auf diesen harten, kalten Röntgentisch gehievt und eh ich mich versah, hat das Röntgengerät wieder mal Innenaufnahmen von meinem Ellenbogen gemacht. Die Bilder müssen aber ganz gut gewesen sein, denn Frauchen machte ein ganz entspanntes Gesicht. Der Gelenkspalt ist wohl ganz glatt und frei und so bin ich auf einem guten Weg. Das hätte ich den Zweibeinern auch sagen können, aber auf mich hört ja keiner. Und anstatt mich für mein vorbildliches Verhalten auf dem Tisch zu belohnen, bekam ich auch noch einen Piks unter die Haut. Meine Jahresimpfung stand an. Wenigstens gab es danach Kekse.
Frauchen lässt ja nichts unversucht, damit ich bald wieder ganz gesund bin. Heute besuchten wir Rosa in Kampen, denn ich hatte einen Termin mit einer Osteopathin. Rosa wird regelmäßig mit der Cranio-Sacral-Therapie behandelt und heute war wieder so ein Tag, an dem die Osteopathin da war. Und da Rosa das immer ganz gut tut, sollte ich heute auch mal in den Genuss kommen, mich von Andrea Albrecht behandeln zu lassen. Wenn Ihr mehr über die Therapie und Andrea Albrecht erfahren möchtet, schaut Euch am besten die Information im Internet an unter http://www.osteopathie-fuer-tiere.de
Ich werde in Kürze berichten, ob die Behandlung bei mir den erwünschten positiven Effekt hatte. Auf jeden Fall war es nicht unangenehm, für den Beobachter gar nicht spektakulär, und irgendwie nicht schlecht. Danach war ich erst mal ganz müde und vielleicht bekomme ich sogar noch Muskelkater, aber das wird sich zeigen.
Am späten Nachmittag fuhren wir dann erneut zur Tierärztin. Nun bekomme ich auch noch eine zusätzliche Therapie zur Förderung von Hyaluronsäure, was bedeutet, dass ich mir nun jede Woche eine Spritze abholen muss. Ich hasse Spritzen, aber die heute habe ich gar nicht gemerkt, denn die Leckerlies die ich währenddessen verabreicht bekam, waren einfach zu schmackhaft.
Auf Achse
Posted on 1 Dezember 2011 | Kommentare deaktiviert
Das Wichtigste zuerst, mir geht es soweit ganz gut. Leider darf ich noch immer nicht herumtoben und Frauchen hält mich konsequent an kurzer Leine. Mein linkes Vorderbein kann ich schon dauerhaft belasten, nur hinten rechts habe ich immer noch Probleme, aber da muss ich wohl noch Geduld haben. Weil ich mich weniger bewegen darf, hat die Chefin zu allem Übel auch noch mein Essen reduziert. So eine Frechheit, dabei habe ich noch genauso viel Hunger wie sonst auch. Da lässt sie aber überhaupt nicht mit sich handel und Leckerlies gibt es auch immer seltener. Um so mehr freue ich mich, wenn wir Besuch bekommen, oder wenn wir jemanden besuchen, dann werden wir Zweibeiner nämlich immer kulinarisch verwöhnt, ob es Frauchen passt oder nicht.
Montag waren wir schon wieder auf dem Festland unterwegs. Wir sind nach Zeven gefahren. Das liegt zwischen Hamburg und Bremen. Navajo war auch mit, aber natürlich nicht bei uns im Auto, sondern hinten im Pferdehänger. Der kleine Hengst wurde in die Fohlenschule gebracht, wo er nun, wenn alles gut läuft, die nächsten zwei bis drei Jahre mit anderen Hengstfohlen leben und lernen wird. Frauchen war ganz traurig, als wir vom Hof fuhren, aber sie sagte schon, das wir ihn auf jeden Fall zwischendurch besuchen werden.
Unsere Maggie ist natürlich noch Zuhause und bleibt auch bei uns. Wir werden bald üben, ordentlich nebeneinander zu laufen und vielleicht, wenn ich wieder flitzen darf, kann ich mit Maggie über die Weide toben.
Dienstag waren wir erneut auf dem Festland unterwegs. Diesmal führte uns der Weg nach Wilhelmshafen. Das war eine ganz schön lange Tour, aber auch sehr spannend. Besonders als wir mit der Fähre von Glückstadt nach Wischhafen fuhren. Ich wäre ja zu gerne in die Fluten gesprungen, aber leider erwies sich auch in diesem Fall, Frauchen als Spaßbremse. In Wilhelmshafen haben wir dann einen Gassigang auf dem Deich gemacht. Nando durfte natürlich frei laufen, aber ich hatte mal wieder Leinenknast. Ja, ja, ich hab es nicht leicht.
Mittwoch besuchten wir dann Emma und ihre Leute. Und zu meiner Freude kam Emma abends dann mit zu uns nach Hause. Nun ist sie also wieder bei uns eingezogen und bleibt den ganzen Winter. Ich bin total froh, dass Emma wieder da ist. Mit ihr kann man jede Menge Spaß haben. Mal sehen was die nächsten Tage bringen.
Es wird!
Posted on 22 November 2011 | 1 response
Für meinen Mabel Fan Klub gebe ich mal eben einen kurzen Zwischenbericht. Ich kann mein linkes Bein schon wieder ganz gut belasten. Natürlich nur kurz, aber es geht. Wir machen auch weiterhin nur Mini-Gassi-Gänge. Immer nur so 100m und dann geht es wieder nach Hause. Mir ist ja sooooo langweilig. Krank sein, hat aber auch einen kleinen Vorteil. Frauchen verwöhnt mich mächtig, kuschelt ganz viel mit mir, Herrchen ist auch ganz bemüht um mich und ich bekomme immer wieder tolle Geschenke. Gestern bekam ich eine neue Plüschente von Annelie geschenkt, die ich selbstverständlich den Rest des Tages mit herumgeschleppt habe und die mich auch zum Schlafen in mein Kuschelbett begleitet hat.
Wenn man auf ihr herumkaut, quakt sie ganz laut, was das gestrige Fernsehprogramm etwas gestört hat. Als ich dann nachts gegen drei Uhr liebevoll meine neue Errungenschaft wiederholt zum Quaken brachte, war Frauchen nicht wirklich fröhlich. Ich habe es dann vorgezogen, meine Ente zu nehmen und mich für ein paar Minuten in meinen Kuschelkorb ins Wohnzimmer zu verkrümeln. Nachdem alle dann wieder schliefen, bin ich dann aber doch wieder, mit Ente, ins Schlafzimmer.
Ich habe sogar noch ein supertolles Geschenk bekommen, von Emmas Zweibeinern. Ich bin jetzt stolze Besitzerin einer Sigikid, Beasts Town, Luxus-Kuscheldecke in Felloptik.
Diese Decke ist echt der Hammer. So was Weiches und Kuscheliges hab ich ja noch nie gehabt. Ich liiiiieeeb diese Decke. Damit ich bald wieder fit bin, werde ich mich jetzt wieder auf die Decke kuscheln und mich gesund schlafen.
Bis bald Eure Mabel
Gute Zeiten, schlechte Zeiten!
Posted on 19 November 2011 | 1 response
Da sich der Zustand meines operierten Ellenbogens nicht besserte und ich zudem noch mit dem Knie Probleme habe, musste ich Anfang November in Flensburg ins CT. Frauchen hatte große Angst vor dem Termin, da ich wieder in Narkose gelegt werden musste. Es ging aber alles gut, nur das Ergebnis war niederschmetternd. Ich musste unbedingt noch mal am Ellenbogen operiert werden, damit ich irgendwann wieder gut laufen kann und meine Kniegelenke entlastet werden. Wenn ich Pech habe, muss ich auch irgendwann an den Kniegelenken operiert werden, aber das wird erst mal zurückgestellt. Mein linkes Vorderbein hat momentan erste Priorität.
Aber bevor ich unters Messer kam, hatte ich noch eine tolle Woche, denn Shira und Elli kamen uns eine Woche besuchen. Das war wieder total schön. Wir haben jeden Tag tolle Gassigänge gemacht, Max und Yuma getroffen und jeden Tag bekamen wir Leckerlies von Elli. Leider verging die Zeit viel zu schnell und der OP-Termin in Flensburg nahte.
Am 17. November war es dann soweit. Wir fuhren in die Tierklinik nach Flensburg. Frauchen war ganz besorgt, und als wir die Tierarztpraxis betraten, ahnte ich schon das jetzt nichts Spaßiges passieren würde. Meine Beine wurden ganz weich und dann weiß ich nichts mehr.
Irgendwann wurde ich wieder wach. Frauchen und Herrchen waren da, wir fuhren mit dem Auto, mein Kopf war noch ganz schwer, ich dämmerte immer wieder weg und es ging mir gar nicht gut. Zuhause angekommen konnte ich kaum laufen. Mein Bein tat seht weh und ich war fürchterlich am jammern. Frauchen legte mich in mein kuscheliges Bett, deckte mich zu und ich bin immer wieder eingeschlafen. Dummerweise konnte ich mein Pipi nicht halten, konnte aber auch nicht aufstehen und so bin ich regelrecht ausgelaufen. Da habe ich mich dann noch unglücklicher gefühlt. Aber Frauchen hat mir dann schnell ein neues Kuschelbett hergerichtet und mir geholfen auszustehen, damit ich kurz mal in den Garten humpeln konnte.
Ich bekomme viel Schmerzmittel und so sind die ersten Tage einigermaßen erträglich. Ich muss jetzt viel Geduld haben und mich ruhig verhalten, damit mein Gelenk zur Ruhe kommt und heilt.
Goldener Oktober
Posted on 19 November 2011 | Kommentare deaktiviert
Der Oktober war toll. Nicht nur vom Wetter, sondern auch von den zahlreichen Aktivitäten. Ein Highlight war das Bordeauxdoggentreffen auf Sylt. Zahlreiche Hundekumpel waren bei mir zu Gast in Morsum. Der Jüngste, Kalle war gerade mal 11 Wochen alt. Aaron und ich wurden zu den schönsten Bordeauxdoggen gewählt. Klar das Frauchen da mächtig stolz war. Weil das Wetter einfach super war, hielten wir uns alle den ganzen Tag im Garten auf. Leider konnte ich noch immer nicht richtig laufen. Mein operiertes Bein machte mir weiterhin Probleme. Das habe ich mir vor den anderen aber nicht anmerken lassen und flitzte am Strand umher, als wenn alles in Ordnung wäre. Die Quittung bekam ich dann prompt am Nachmittag. Da musste ich wieder heftig humplen. Aber Frauchen hat mich einfach so machen lassen, wie ich wollte und erst nachdem alle wieder abgereist waren kehrte Ruhe ein. Wir waren mit der ganzen Hundetruppe sogar auf dem Surfcup. Was soll ich sagen, wir waren der Hinkucker auf diesem Event und die Leute zückten wie wild ihre Fotoapparate und belagerten uns und unsere Zweibeiner. Einen gemeinsamen Stadtgang haben wir auch unternommen und dann habe ich den anderen noch meinen Teich gezeigt. Emma war kaum zu bremsen und tobte wie wild mit Luke und den anderen. Es war ein gelungenes Wochenende, aber danach waren Emma und ich fix und fertig.
Mitte Oktober haben wir einen Tagesausflug nach MeckPomm gemacht und ein paar Tage später sind wir auf Deutschlandtour gewesen. Wir besuchten in Bonn Max und Yuma. Da konnte ich Emma dann mal den tollen Garten der Beiden zeigen mit den Badeteichen und den zahlreichen Versteckmöglichkeiten. Abends gesellte sich dann auch noch Lina zu uns. Wir lagen alle ganz friedlich bei Annelie im Haus, unsere Zweibeiner amüsierten sich mit Käse und Rotwein und eigentlich hätte es ein ganz toller Abend werden können. Wäre mir da nicht später das Mischgeschick im Teich passiert. Bei einem kleinen Abendausflug im Garten sprang ich noch mal in den Teich und beim Herauskrabbeln habe ich mir dann eine Verletzung am Kreuzband zugezogen. Nun tat mir nicht nur mein vorderes linkes Bein weh, sondern auch noch mein hinteres rechtes Bein.
Ich konnte etwas später zwar wieder das Bein leicht belasten, aber richtig gut wurde es auch in den nachfolgenden Tagen nicht mehr. Am nächsten Morgen fuhren wir in die Eifel zu Eröffnung des Hasenberghofes. Da waren so viele Leute, das Nando, Emma und ich froh waren, in einem Hundezimmer auf dem Hof warm und kuschelig den Tag verschlafen zu können. Abends fuhren wir dann wieder nach Bonn und danach führte uns unsere Reise dann noch kurz nach Essen, bevor es wieder auf die Insel ging.
Max und Yuma sind dann auch wieder nach Sylt gekommen. Und prompt war wieder Action angesagt. Unsere Menschen haben auch immer etwas vor. Diesmal wurden kurzerhand zwei Pferde, Schleswiger Kaltblüter, vor dem Abdecker gerettet. Birke und Florentine heißen die Beiden, eine Stute und ihr am Knie erkranktes Fohlen. Ihr könnt es Euch ja sicherlich schon denken, die Beiden Neuzugänge kamen natürlich erst mal zu uns nach Morsum.
Ein paar Tage später waren wir wieder auf dem Festland unterwegs. Diesmal wurden Birke und Florentine in eine Pferdeklinik gefahren und wir Hunde, Nando, Emma, Max, Yuma und ich durften unser Zweibeiner dabei begleiten.
Alles in allem war der Oktober sehr aufregend und Anfang November wurde es nicht wirklich ruhiger.
Tschüss MeckPomm
Posted on 29 September 2011 | Kommentare deaktiviert
Alles geht einmal zu Ende, auch unser Urlaub im schönen MeckPomm. Ach, es war einfach herrlich. Emma, Nando und ich haben jede Menge Spaß gehabt und viel erlebt. Wir waren jeden Tag im Wald unterwegs und es wurde nie langweilig. Die Gerüche sind für unsere Nasen ein wahres Paradies. Nur zu dumm, dass wir diesen Gerüchen nie so folgen durften, wie wir wollten. Familie Sasse aus Luhmühlen hatte uns am Sonntag besucht. Natürlich waren die Kids Luisa und Heinrich und natürlich die drei Hunde Janne, Hummel und Henriette mit dabei. Wir zogen alle gemeinsam in den Wald. Die Zweibeiner vergnügten sich damit Pilze zu suchen und wir Vierbeiner hatten anders unseren Spaß. Wir Hunde können ja überhaupt nicht verstehen, wie man sich so über Pilze freuen kann. Die Spur von Wildschweinen, Rehen und Hirschen ist doch viel interessanter. Nach zweieinhalb Stunden waren die Körbe voller Pilze, wir Hunde waren total fertig vom hin und herflitzen und da es war sommerlich warm war, schleppten wir uns erschöpft nach Hause. Während wir sechs Hunde sofort auf unseren Kuscheldecken einschliefen, mussten die Menschen noch ihre Ausbeute putzen. Später fuhren wir dann wie jeden Abend ins Vielanker Brauhaus. Mittlerweile schliefen wir im Brauhaus sofort weiter, denn die Tage waren immer ganz erlebnisreich und anstrengend.
Ich habe hier auf dem Töpferhof einen neuen Freund gefunden. Er heißt Helge, ist zehn Monate alt und ein ganz witziger Dackelbube. Helge wohnt auf dem Töpferhof und kam mich täglich besuchen. Dann sind wir immer über den Hof getobt und hatten viel Spaß.
Jeden Abend fingen die Hirsche mit lautem Röhren an, das hielt dann die ganze Nacht an, bis in die frühen Morgenstunden. Wenn Frauchen mit uns die erste Morgenrunde Gassi ging, waren die Hirsche immer noch am Brüllen. Eines Morgens schlichen sich die Herrchen, Frauchen und Mutti aus Essen schon morgens um sechs Uhr aus dem Haus. Wir Hunde durften nicht mit, denn sie wollten zu den röhrenden Hirschen gehen. Ich war auch noch viel zu müde und blieb einfach in meinem Kuschelkörbchen liegen.
Einen Tag später hatte ich dann meine ganz persönliche Begegnung mit einem riiieeesen Hirsch. Wir gingen wir gewohnt unsere kleine Morgenrunde. Nando lief frei direkt hinter Frauchen, Emma war an der langen Leine und ich lief wie immer ein paar Meter voraus. Plötzlich tauchte direkt vor mir an einer Wegkreuzung dieser gewaltige Hirsch mit einem noch gewaltigeren Geweih auf. Ich weiß nicht, wer sich mehr erschrocken hat. Der Hirsch oder ich, aber auf jeden Fall war ich froh, dass er sofort die Flucht ergriffen hatte.
Zwei Tage später wurden wir wieder mit ganz viel wilden Tieren konfrontiert. Und diesmal waren es viel mehr Hirsche, jede Menge Enten, Kraniche, Störche, Wildschweine, ja sogar Bären und Wölfe. All diesen Tieren sind wir im Natur und Umweltpark in Güstrow begegnet. Emma und ich konnten gar nicht fassen, was sich da alles um uns herum tummelte. Zudem mussten wir auch noch klettern wie Bergziegen und dann auch mal durch enge, dunkle Tunnel laufen. Das alles war wie ein riesiger Abenteuerspielplatz. Mal führte der Weg über hohe Brücken mit steilen Aufgängen und langen Stegen, und dann ging es durch Höhlensysteme mit wenig Licht. Ein Steg führte über das Wolfsgehege. Unter uns lagen mehrere Wölfe im Wald, die sich aber gar nicht um uns kümmerten. Ich fand die Wölfe besonders faszinierend und versuchte verbal mit ihnen Kontakt aufzunehmen, aber ein großer Rüde hat nur mal kurz zu mir aufgeschaut, um sich dann wieder niederzulassen. Bei den Wildschweinen verließ mich dann mein Mut. Ich habe mich immer hinter Frauchen versteckt, während Emma direkten Nasenkontakt zu dem Keiler aufgenommen hatte, um ihn dann auch noch aufgeregt anzubellen. Aber es war schon interessant endlich mal die ganzen Tiere hautnah zu sehen, die wir schon seit Tagen im Wald gerochen hatten. Nach drei Stunden waren wir alle so fertig, dass wir sofort im Auto eingeschlafen sind.
Die Heimfahrt habe ich total verschlafen. Natürlich waren wir auch heute wieder im Wald unterwegs, dann haben wir noch meine Hundekumpel Körnel und Bootsmann besucht und anschließend bei sommerlichem Wetter am Haus gefaulenzt. Nun geht es morgen wieder heimwärts auf die Insel. Ich glaube wir Vierbeiner brauchen dann erst mal eine Woche Erholung vom Aktivurlaub.
Endlich Urlaub!
Posted on 21 September 2011 | 1 response
Seit Sonntagabend sind wir wieder in MeckPomm. Es ist einfach nur herrlich. Dieses Mal ist sogar Emma mit uns in den Urlaub gefahren. Als wir ankamen, war Emma ganz aufgeregt, denn sie war ja noch nie hier gewesen. Nando und ich kannten uns ja schon aus und so habe ich Emma erst mal gezeigt, wo man hier ganz ungeniert wilde Wutz spielen kann. Leider bin ich noch nicht ganz fit und kann nicht so rennen, wie ich es gerne möchte. Außerdem passt Frauchen auch immer noch höllisch auf, das ich nicht zu viel tobe. Aber so manchmal geht es mit mir durch und ich lege einen kurzen Spurt in. Prompt werde ich dann wieder an die Schleppleine gelegt. Montag haben Emma und ich die Chefin ausgetrickst. Wir liefen ganz artig kreuz und quer mit ihr durch den Wald, bis … ja, bis wir eine Wildschweinsuhle geortet hatten, die von der Chefin noch nicht gesehen werden konnte, weil sie hinter einem Hügel in einer Senke war. Die Feinabstimmung zwischen mir und Emma stimmte und eh Frauchen auch nur reagieren konnte, rasten wir schon wie die Verrückten durch den Matsch. Das war ein Spaß. Wir sprangen hinein, wälzten uns darin und der Modder spritzte nur so um uns herum.
Damit wir wieder einigermaßen gesellschaftsfähig wurden, ging Frauchen dann ohne Umweg direkt zur nächsten Wasserstelle im Wald, in der wir dann auch noch ausgelassen baden durften.
Dienstag waren wir wieder vormittags und nachmittags im Wald unterwegs. Mutti aus Essen ist auch wieder da. Wir haben sie heute Mittag in Ludwigslust abgeholt. Die nachmittags Wald Tour war dann so lang, dass ich mir bei jeder Gelegenheit eine Auszeit genommen habe. Selbst Emma war fix und fertig. Nando läuft auch immer noch ganz tapfer mit, ruht sich aber des Öfteren kurz aus. Der alte Knabe ist einfach unheimlich erfahren und verschwendet keine Energie. Bei Emma und mir ist das noch anders. Wir teilen uns unsere Kräfte noch nicht richtig ein und sind anfangs immer ganz übermütig. Am Ende der Tour bekommen wir dann die Quittung und sind froh, wenn wir uns auf unsere Kuscheldecken in unserem Häuschen niederlassen können.
Happy Birthday 2011
Posted on 16 September 2011 | 1 response
Ihr werdet es nicht glauben, aber heute werde ich doch tatsächlich drei Jahre alt. Und wie sich das gehört an so einem Tag, werde ich besonders verwöhnt, bekomme Geschenke und habe sogar einen riiiiiiieeeeesen Kauknochen bekommen.
Das entschädigt natürlich sofort, dass ich immer noch nicht ausgelassen toben darf. So kleine Spurts lege ich schon mal hin, aber dann ruft Frauchen mich sofort wieder zu sich und ich muss wieder nur rumliegen. Dabei hatte ich in der letzten Zeit reichlich Mitbewohner, mit denen ich doch zu gerne über die Wiesen geflitzt wäre. Ginger und Lola waren da, Emma ja sowieso und dann gesellte sich auch noch Hope ein paar Tage zu uns.
Mitbewohner sind ja gut und schön, dann ist immer was los, aber wenn es an die Fütterung von uns Raubtieren geht, sind die vierbeinigen Gäste klar im Vorteil. Stellt Euch vor, ich bekomme immer zuletzt meinen Napf hingestellt. Das ist sooooo gemein. Alle fressen schon, Emma ist fast schon wieder fertig, dann darf ich erst anfangen. Als Erster bekommt immer Nando, dann Emma, dann Hope, dann Ginger, dann Lola und dann erst bin ich an der Reihe. Dabei dauert es schon so lange, bis die zahlreichen Näpfe fertig sind, denn wir bekommen alle irgendwelche unterschiedlichen Tabletten, Tropfen und Pülverchen.
Mittlerweile ist aber nur noch Emma bei uns. Und Emma ist ja kein Gast, sondern Emma ist bei uns Zuhause.
Um ein bisschen Abwechslung in unseren Alltag zu bekommen, haben wir sogar einen Ausflug ins Ostseebad Damp gemacht. Emmas Frauchen ist dort zurzeit in der Klinik und die hat sich sehr gefreut, das wir zu Besuch kamen. Anschließend haben wir dann noch einen ganz tollen Spaziergang im Wald gemacht, bevor es wieder heimwärts auf die Insel ging.
Täglich besuchten wir Max und Yuma in Keitum. Ich bin wahnsinnig gern dort, denn ich liebe den Wasserbrunnen im Garten und die große Wiese. Letzten Montag kamen dann auch noch die Hundekumpel aus der Agilitygruppe zu Besuch nach Keitum. Ich dachte ich gucke nicht richtig, meine Freundin Lilly, Anakin und sogar Erwin tauchten auf. Nachdem ich ihnen den Garten von Max und Yuma gezeigt habe, die ein oder andere kleine Runde tobte, weil es einfach mit mir durchging, sind wir dann alle ins Haus, und während die Zweibeiner Campari schlürften, haben wir es uns gemütlich gemacht. Leider sind Max und Yuma mittlerweile wieder nach Bonn gefahren, aber ich glaube ich werde sie schon bald wiedersehen.
Vier Wochen
Posted on 23 August 2011 | 2 responses
Nun ist meine Operation schon vier Wochen her und ich darf immer noch nicht toben. So richtig gut laufen kann ich auch noch nicht. Besonders nach dem Aufstehen habe ich erst noch Probleme und humpel, dann laufe ich mich ein und man sieht gar nichts mehr. Nur rennen und springen darf ich noch nicht. Damit ich besser ins Auto komme, hat Frauchen mir eine Rampe organisiert. Die Rampe ist aber nur für unser Auto, dabei könnte ich sie gut auch im Haus gebrauchen, denn dummerweise komme ich auch nicht auf das Sofa oder meinen Sessel. Bei dem Versuch hochzuklettern habe ich mir mal richtig wehgetan und jetzt traue ich mich nicht, denn mein Ellenbogen schmerzt, wenn ich ihn überstrecke. Hoffentlich gewöhnen sich die Zweibeiner jetzt nicht daran, das Sofa für sich alleine zu beanspruchen. Sobald ich wieder fit bin, werde ich natürlich ganz dezent mit vollem Körpereinsatz mir dort oben Platz verschaffen.
Frauchen versucht mir das leben so angenehm und abwechslungsreich wie möglich zu machen. Wir haben sogar schon mal einen Tagesausflug nach Travemünde gemacht. Als ich das viele Wasser gesehen habe und dann doch nicht reinspringen durfte, war der Frust bei mir ganz schön groß. Aber wenigstens war am Hafen viel los und so gab es für uns viel zu gucken.
Emma wohnt wieder bei uns bleibt diesmal viele Wochen. Schon dumm, dass wir nicht toben dürfen. Aber mit Emma kuscheln ist auch schön. Stellt Euch vor, Emma darf an den Spiel- und Übungsgruppen teilnehmen, während ich im Auto bleiben muss und nur zugucken darf. So eine Frechheit. Ab und zu nimmt die Chefin mich mal mit in eine Gruppe, aber nur kurz und vor allem nur solange wie die Anderen nicht „Wilde Wutz“ spielen dürfen. Ich muss dann immer nur „Platz“ und „Bleib“ üben, und wenn es lustig wird, werde ich kurzerhand in den Bus befördert. Ich freue mich schon auf den Tag, wenn ich wieder mitflitzen darf.
Bis dahin ertrage ich mein Schicksal mit Fassung und warte einfach ab, bis es mir wieder besser geht. Ich liege viel herum und bei schönem Wetter mache ich es mir im Garten gemütlich.


















































































































