Frohe Ostern

Posted on 8 April 2012 | Kommentare deaktiviert

Frauchen hat mal wieder die gloreiche Idee gehabt, mit Emma und mir eine Fotoshooting zu machen, um Ostergrüße zu versenden. Aber seht selbst…

Ich wünsche allen Vier- und Zweibeinern schöne Ostertage. Emma, Nando und ich genießen das schöne Wetter und freuen uns, dass die Gartensaison wieder angefangen hat. Ich konnte sogar schon auf meinem großen grünen Kissen ein Sonnenbad nehmen.

Die Woche war anstrengend, da die Chefin wieder mit den Hundegruppen begonnen hat. Ich habe meine ganzen Hundefreunde wieder getroffen und konnte jeden Tag ausgelassen toben. Einfach herrlich. Es geht mir supergut und heute Morgen durfte ich sogar Frauchen am Fahrrad zum Bäcker begleiten. Ich bin den ganzen Weg bis nach Archsum und wieder zurück nach Hause geflitzt und auf dem Rückweg habe ich noch ein kleines Bad im Teich der Nachbarn genommen. Frühling ist einfach schön. Nur etwas wärmer könnte es noch werden.

Akira und Kalle sind zur Zeit bei uns in der Ferienwohnung und machen Urlaub mit ihren Zweibeinern. Wir treffen uns machmal im Garten und ab und zu lasse ich mich dann auf Rennspiele mit Kalle ein.

Vergoldet

Posted on 13 März 2012 | Kommentare deaktiviert

Hurra, ich bin endlich wieder fit und darf rennen und toben. Es ist einfach herrlich, wenn Bewegung nicht mehr wehtut. Ich habe ganz schön viel nachzuholen und Frauchen passt leider immer noch auf mich auf, dass ich nicht übertreibe. Ich weiß ja das Ich Frauchens Goldstück bin, aber nun bin ich es im wahrsten Sinne des Wortes. Anfang März, ihr ahnt es schon, hatte ich eine erneute und hoffentlich letzte OP. Diesmal wurde ich hier auf Sylt bei Ivonne schlafen gelegt. Was dann kam, habe ich glücklicherweise nicht mitbekommen. Ich wurde an beiden Knien, beiden Ellenbogen, beiden Hüftseiten und oben auf dem Rücken am Lendenwirbelansatz rasiert. Zusätzlich wurden noch Stellen an meinen zarten Pfötchen kahl geschoren. Mit einer langen fiesen, dicken Nadel wurden mit anschließend an allen Gelenken zahlreiche Goldstifte implantiert. Die Zweibeiner nennen das Goldakupunktur. Aber wie gesagt, ich habe tief und fest geschlafen und, erst mal, nichts gemerkt. Als ich wieder wach wurde, war mir ganz schwummerig, meine Beine wollten nicht so, wie ich es wollte, ich sah aus wie ein Flickenteppich und irgendwie war alles anders als vorher. Den Rest des Samstags hab ich verschlafen. Sonntag konnte ich schon richtig gut laufen. Nur war ich, überall wo diese Nadel in meinen hübschen Körper gestochen wurde, blau und grün. Teilweise hatte ich heftige Blutergüsse. Frauchen sagte aber, das wäre normal und guckte mich ganz mitleidig an. Ich sah fürchterlich aus. Überall diese kahl geschorenen Stellen und dann noch die Hämatome. Und trotzdem ging es mir erstaunlich gut. Ich konnte relativ schmerzfrei herumlaufen. In den darauffolgenden Tagen ging es mir immer besser, und seitdem genieße ich es, täglich umherzuflitzen.

Aber seht selbst….

Hurra, es wird Frühling.

Und nach den ganzen Aktivitäten muss ich mich erst mal wieder erholen.

Hier noch ein paar Bilder von Shira und mir. Schade dass meine Freundin nicht mehr da ist. Mit Shira habe ich immer eine Menge Spaß und von Elli gab es morgens immer eine extra Portion Leckerlies.

…so, nun aber Schluß für heute. Habe einen schönenTag bis demnächst

Eure Mabel

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Melde mich mal wieder

Posted on 22 Februar 2012 | Kommentare deaktiviert

Nun wurde es aber schon langsam peinlich, dass ich bis jetzt keinen Beitrag auf meinen Blog gestellt habe. Mein Sekretariat hatte einfach zu viel um die Ohren.

Der Januar war ganz abwechslungsreich. Hope war zwei Wochen bei uns und wir hatten eine Menge Spaß. Zumal ich hin und wieder herumtollen durfte, da sich der Heilungsprozess meines Ellenbogens positiv entwickelte.

Wir waren seit Langem sogar mal wieder an meinem Lieblingsteich und haben Erwin dort getroffen. Und dann kam er doch, der Winter mit Schnee und eisiger Kälte. Wir Hunde waren außer Rand und Band, denn es gibt fast nichts Schöneres, als im Schnee zu toben.

Maggie war auch fasziniert von der weißen Pracht. Es war ja das erste Mal in ihrem Leben, das Sie Schnee gesehen hat.


Ende des Monats hatte Emma dann auch noch Geburtstag und wir wurden reichlich verwöhnt. Emma hat ein neues Kuschelkissen bekommen, das ich aber auch hin und wieder benutzen darf. Schließlich teilen wir alle Kuscheltiere und Kuscheldecken. Emma ist eine wilde Hummel und ich finde sie eigentlich richtig super, nur wenn sie mir immer auf den Kopf springt, finde ich das nicht so klasse. Das nervt manchmal schon und dann muss die Chefin eingreifen.

Drei Wochen hielt der Winter an, dann war die weiße Pracht wieder weg. Ich hatte Anfang Februar eine erneute Entzündung in meinem Ellenbogen und bekam zwei Wochen Leinenknast. Wahrscheinlich hatte ich mich doch übernommen. Mittlerweile geht es wieder. Ich bekomme zurzeit jede Woche Dienstag eine Spritze unter die Haut, und gestern sogar ans Gelenk. Das war eine ganz fiese Nummer und ich habe natürlich geschrien und ordentlich Protest angemeldet.

Nando hatte vor 10 Tagen eine Art Schlaganfall. Da war Frauchen in heller Aufregung und großer Sorge. Er wurde dann ganz schnell in die Tierarztpraxis gebracht und dort konnte ihm geholfen werden. Der Bube hat sich glücklicherweise schnell vollständig berappelt und ist wieder ganz der Alte.

Max und Juma sind auch wieder auf der Insel und haben sogar Lina mitgebracht. Wir treffen uns natürlich regelmäßig und das bedeutet auch, dass wir wieder reichlich Leckerlies von Annelie bekommen. Und seit Sonntag ist meine Freundin Shira auch noch hier. Das war vielleicht eine Überraschung, als wir Elli und Shira vom Zug abgeholt haben. Ich bin also voll ausgelastet und habe in den kommen Tagen bestimmt viel zu erzählen.

Fröhliche Bescherung

Posted on 29 Dezember 2011 | 1 response

Also, wenn es nach mir ging, könnte jeden Tag Weihnachten sein. Wir haben viele tolle Sachen geschenkt bekommen. Jeden Tag etwas anderes. Heilig Abend haben Emma und ich wohl etwas zu heftig zugeschlagen. Wir hatten ganz dolle Blähungen, was uns eigentlich nicht weiter störte. Aber unsere Zweibeiner rissen ständig die Terrassentür auf und wurden bei näherem Hinsehen leicht grün im Gesicht. Emma und ich schliefen derweil völlig erschöpft, denn Geschenke auspacken und große Kauknochen vernaschen war richtig anstrengend. Nando war wie immer der Vernünftige. Er hatte ganz gesittet seine Leckereien gefressen und sich ein Plüschtier auf der Couch gebunkert. Wie langweilig. Emma und ich waren da mehr im Futterrausch, getreu dem Motto: „Wer schneller frisst, bekommt auch mehr …“

Nun müssen wir uns nach den anstrengenden Weihnachtstagen erst mal erholen.

Es grüßt Eure Mabel

Stepp by Stepp

Posted on 13 Dezember 2011 | 1 response

Nach dem trockenen und milden November haben wir nun das gewohnte nasskalte, stürmische Wetter. Da kamen sogar unsere wasserdichten Hundemäntel zum Einsatz. Eigentlich macht mir Wasser ja nichts aus, ich liebe es sogar, aber wenn es mir dann mit mächtigen Orkanböen um die Ohren klatscht, habe auch ich keine Lust mich draußen aufzuhalten. Emma und Nando sehen das genauso und wir kuscheln uns dann lieber in unsere Decken und Kissen. Für meinen Heilungsprozess ist es auch nur gut, wenn nicht zu viel Action um uns herum ist. Ich kann schon wieder richtig gut laufen und darf sogar laut Tierärztin mittlerweile kontrollierte längere Spaziergänge unternehmen. Die Betonung liegt aber leider „kontrolliert“ und so ist Euch klar, das hin- und herrennen immer noch streng verboten ist. Ich habe aber mittlerweile wieder eine fünf Meter lange Leine an mir dranhängen, sodass mein Radius doch deutlich erhöht ist und kleine Spurts immer mal wieder drin sind. Ich lasse Frauchen dann einfach vorgehen und schwups … flitze ich an ihr vorbei.

Donnerstag waren wir bei meiner Tierärztin Ivonne. Ich wurde auf diesen harten, kalten Röntgentisch gehievt und eh ich mich versah, hat das Röntgengerät wieder mal Innenaufnahmen von meinem Ellenbogen gemacht. Die Bilder müssen aber ganz gut gewesen sein, denn Frauchen machte ein ganz entspanntes Gesicht. Der Gelenkspalt ist wohl ganz glatt und frei und so bin ich auf einem guten Weg. Das hätte ich den Zweibeinern auch sagen können, aber auf mich hört ja keiner. Und anstatt mich für mein vorbildliches Verhalten auf dem Tisch zu belohnen, bekam ich auch noch einen Piks unter die Haut. Meine Jahresimpfung stand an. Wenigstens gab es danach Kekse.

Frauchen lässt ja nichts unversucht, damit ich bald wieder ganz gesund bin. Heute besuchten wir Rosa in Kampen, denn ich hatte einen Termin mit einer Osteopathin. Rosa wird regelmäßig mit der Cranio-Sacral-Therapie behandelt und heute war wieder so ein Tag, an dem die Osteopathin da war. Und da Rosa das immer ganz gut tut, sollte ich heute auch mal in den Genuss kommen, mich von Andrea Albrecht behandeln zu lassen. Wenn Ihr mehr über die Therapie und Andrea Albrecht erfahren möchtet, schaut Euch am besten die Information im Internet an unter http://www.osteopathie-fuer-tiere.de

Ich werde in Kürze berichten, ob die Behandlung bei mir den erwünschten positiven Effekt hatte. Auf jeden Fall war es nicht unangenehm, für den Beobachter gar nicht spektakulär, und irgendwie nicht schlecht. Danach war ich erst mal ganz müde und vielleicht bekomme ich sogar noch Muskelkater, aber das wird sich zeigen.

Am späten Nachmittag fuhren wir dann erneut zur Tierärztin. Nun bekomme ich auch noch eine zusätzliche Therapie zur Förderung von Hyaluronsäure, was bedeutet, dass ich mir nun jede Woche eine Spritze abholen muss. Ich hasse Spritzen, aber die heute habe ich gar nicht gemerkt, denn die Leckerlies die ich währenddessen verabreicht bekam, waren einfach zu schmackhaft.

Auf Achse

Posted on 1 Dezember 2011 | Kommentare deaktiviert

Das Wichtigste zuerst, mir geht es soweit ganz gut. Leider darf ich noch immer nicht herumtoben und Frauchen hält mich konsequent an kurzer Leine. Mein linkes Vorderbein kann ich schon dauerhaft belasten, nur hinten rechts habe ich immer noch Probleme, aber da muss ich wohl noch Geduld haben. Weil ich mich weniger bewegen darf, hat die Chefin zu allem Übel auch noch mein Essen reduziert. So eine Frechheit, dabei habe ich noch genauso viel Hunger wie sonst auch. Da lässt sie aber überhaupt nicht mit sich handel und Leckerlies gibt es auch immer seltener. Um so mehr freue ich mich, wenn wir Besuch bekommen, oder wenn wir jemanden besuchen, dann werden wir Zweibeiner nämlich immer kulinarisch verwöhnt, ob es Frauchen passt oder nicht.

Montag waren wir schon wieder auf dem Festland unterwegs. Wir sind nach Zeven gefahren. Das liegt zwischen Hamburg und Bremen. Navajo war auch mit, aber natürlich nicht bei uns im Auto, sondern hinten im Pferdehänger. Der kleine Hengst wurde in die Fohlenschule gebracht, wo er nun, wenn alles gut läuft, die nächsten zwei bis drei Jahre mit anderen Hengstfohlen leben und lernen wird. Frauchen war ganz traurig, als wir vom Hof fuhren, aber sie sagte schon, das wir ihn auf jeden Fall zwischendurch besuchen werden.

Unsere Maggie ist natürlich noch Zuhause und bleibt auch bei uns. Wir werden bald üben, ordentlich nebeneinander zu laufen und vielleicht, wenn ich wieder flitzen darf, kann ich mit Maggie über die Weide toben.

Dienstag waren wir erneut auf dem Festland unterwegs. Diesmal führte uns der Weg nach Wilhelmshafen. Das war eine ganz schön lange Tour, aber auch sehr spannend. Besonders als wir mit der Fähre von Glückstadt nach Wischhafen fuhren. Ich wäre ja zu gerne in die Fluten gesprungen, aber leider erwies sich auch in diesem Fall, Frauchen als Spaßbremse. In Wilhelmshafen haben wir dann einen Gassigang auf dem Deich gemacht. Nando durfte natürlich frei laufen, aber ich hatte mal wieder Leinenknast. Ja, ja, ich hab es nicht leicht.

Mittwoch besuchten wir dann Emma und ihre Leute. Und zu meiner Freude kam Emma abends dann mit zu uns nach Hause. Nun ist sie also wieder bei uns eingezogen und bleibt den ganzen Winter. Ich bin total froh, dass Emma wieder da ist. Mit ihr kann man jede Menge Spaß haben. Mal sehen was die nächsten Tage bringen.

Es wird!

Posted on 22 November 2011 | 1 response

Für meinen Mabel Fan Klub gebe ich mal eben einen kurzen Zwischenbericht. Ich kann mein linkes Bein schon wieder ganz gut belasten. Natürlich nur kurz, aber es geht. Wir machen auch weiterhin nur Mini-Gassi-Gänge. Immer nur so 100m und dann geht es wieder nach Hause. Mir ist ja sooooo langweilig. Krank sein, hat aber auch einen kleinen Vorteil. Frauchen verwöhnt mich mächtig, kuschelt ganz viel mit mir, Herrchen ist auch ganz bemüht um mich und ich bekomme immer wieder tolle Geschenke. Gestern bekam ich eine neue Plüschente von Annelie geschenkt, die ich selbstverständlich den Rest des Tages mit herumgeschleppt habe und die mich auch zum Schlafen in mein Kuschelbett begleitet hat.

Wenn man auf ihr herumkaut, quakt sie ganz laut, was das gestrige Fernsehprogramm etwas gestört hat. Als ich dann nachts gegen drei Uhr liebevoll meine neue Errungenschaft wiederholt zum Quaken brachte, war Frauchen nicht wirklich fröhlich. Ich habe es dann vorgezogen, meine Ente zu nehmen und mich für ein paar Minuten in meinen Kuschelkorb ins Wohnzimmer zu verkrümeln. Nachdem alle dann wieder schliefen, bin ich dann aber doch wieder, mit Ente, ins Schlafzimmer.

Ich habe sogar noch ein supertolles Geschenk bekommen, von Emmas Zweibeinern. Ich bin jetzt stolze Besitzerin einer Sigikid, Beasts Town, Luxus-Kuscheldecke in Felloptik.

Diese Decke ist echt der Hammer. So was Weiches und Kuscheliges hab ich ja noch nie gehabt. Ich liiiiieeeb diese Decke. Damit ich bald wieder fit bin, werde ich mich jetzt wieder auf die Decke kuscheln und mich gesund schlafen.

Bis bald Eure Mabel

Gute Zeiten, schlechte Zeiten!

Posted on 19 November 2011 | 1 response

Da sich der Zustand meines operierten Ellenbogens nicht besserte und ich zudem noch mit dem Knie Probleme habe, musste ich Anfang November in Flensburg ins CT. Frauchen hatte große Angst vor dem Termin, da ich wieder in Narkose gelegt werden musste. Es ging aber alles gut, nur das Ergebnis war niederschmetternd. Ich musste unbedingt noch mal am Ellenbogen operiert werden, damit ich irgendwann wieder gut laufen kann und meine Kniegelenke entlastet werden. Wenn ich Pech habe, muss ich auch irgendwann an den Kniegelenken operiert werden, aber das wird erst mal zurückgestellt. Mein linkes Vorderbein hat momentan erste Priorität.

Aber bevor ich unters Messer kam, hatte ich noch eine tolle Woche, denn Shira und Elli kamen uns eine Woche besuchen. Das war wieder total schön. Wir haben jeden Tag tolle Gassigänge gemacht, Max und Yuma getroffen und jeden Tag bekamen wir Leckerlies von Elli. Leider verging die Zeit viel zu schnell und der OP-Termin in Flensburg nahte.

Am 17. November war es dann soweit. Wir fuhren in die Tierklinik nach Flensburg. Frauchen war ganz besorgt, und als wir die Tierarztpraxis betraten, ahnte ich schon das jetzt nichts Spaßiges passieren würde. Meine Beine wurden ganz weich und dann weiß ich nichts mehr.

Irgendwann wurde ich wieder wach. Frauchen und Herrchen waren da, wir fuhren mit dem Auto, mein Kopf war noch ganz schwer, ich dämmerte immer wieder weg und es ging mir gar nicht gut. Zuhause angekommen konnte ich kaum laufen. Mein Bein tat seht weh und ich war fürchterlich am jammern. Frauchen legte mich in mein kuscheliges Bett, deckte mich zu und ich bin immer wieder eingeschlafen. Dummerweise konnte ich mein Pipi nicht halten, konnte aber auch nicht aufstehen und so bin ich regelrecht ausgelaufen. Da habe ich mich dann noch unglücklicher gefühlt. Aber Frauchen hat mir dann schnell ein neues Kuschelbett hergerichtet und mir geholfen auszustehen, damit ich kurz mal in den Garten humpeln konnte.

Ich bekomme viel Schmerzmittel und so sind die ersten Tage einigermaßen erträglich. Ich muss jetzt viel Geduld haben und mich ruhig verhalten, damit mein Gelenk zur Ruhe kommt und heilt.

Goldener Oktober

Posted on 19 November 2011 | Kommentare deaktiviert

Der Oktober war toll. Nicht nur vom Wetter, sondern auch von den zahlreichen Aktivitäten. Ein Highlight war das Bordeauxdoggentreffen auf Sylt. Zahlreiche Hundekumpel waren bei mir zu Gast in Morsum. Der Jüngste, Kalle war gerade mal 11 Wochen alt. Aaron und ich wurden zu den schönsten Bordeauxdoggen gewählt. Klar das Frauchen da mächtig stolz war. Weil das Wetter einfach super war, hielten wir uns alle den ganzen Tag im Garten auf. Leider konnte ich noch immer nicht richtig laufen. Mein operiertes Bein machte mir weiterhin Probleme. Das habe ich mir vor den anderen aber nicht anmerken lassen und flitzte am Strand umher, als wenn alles in Ordnung wäre. Die Quittung bekam ich dann prompt am Nachmittag. Da musste ich wieder heftig humplen. Aber Frauchen hat mich einfach so machen lassen, wie ich wollte und erst nachdem alle wieder abgereist waren kehrte Ruhe ein. Wir waren mit der ganzen Hundetruppe sogar auf dem Surfcup. Was soll ich sagen, wir waren der Hinkucker auf diesem Event und die Leute zückten wie wild ihre Fotoapparate und belagerten uns und unsere Zweibeiner. Einen gemeinsamen Stadtgang haben wir auch unternommen und dann habe ich den anderen noch meinen Teich gezeigt. Emma war kaum zu bremsen und tobte wie wild mit Luke und den anderen. Es war ein gelungenes Wochenende, aber danach waren Emma und ich fix und fertig.

Mitte Oktober haben wir einen Tagesausflug nach MeckPomm gemacht und ein paar Tage später sind wir auf Deutschlandtour gewesen. Wir besuchten in Bonn Max und Yuma. Da konnte ich Emma dann mal den tollen Garten der Beiden zeigen mit den Badeteichen und den zahlreichen Versteckmöglichkeiten. Abends gesellte sich dann auch noch Lina zu uns. Wir lagen alle ganz friedlich bei Annelie im Haus, unsere Zweibeiner amüsierten sich mit Käse und Rotwein und eigentlich hätte es ein ganz toller Abend werden können. Wäre mir da nicht später das Mischgeschick im Teich passiert. Bei einem kleinen Abendausflug im Garten sprang ich noch mal in den Teich und beim Herauskrabbeln habe ich mir dann eine Verletzung am Kreuzband zugezogen. Nun tat mir nicht nur mein vorderes linkes Bein weh, sondern auch noch mein hinteres rechtes Bein.

Ich konnte etwas später zwar wieder das Bein leicht belasten, aber richtig gut wurde es auch in den nachfolgenden Tagen nicht mehr. Am nächsten Morgen fuhren wir in die Eifel zu Eröffnung des Hasenberghofes. Da waren so viele Leute, das Nando, Emma und ich froh waren, in einem Hundezimmer auf dem Hof warm und kuschelig den Tag verschlafen zu können. Abends fuhren wir dann wieder nach Bonn und danach führte uns unsere Reise dann noch kurz nach Essen, bevor es wieder auf die Insel ging.

Max und Yuma sind dann auch wieder nach Sylt gekommen. Und prompt war wieder Action angesagt. Unsere Menschen haben auch immer etwas vor. Diesmal wurden kurzerhand zwei Pferde, Schleswiger Kaltblüter, vor dem Abdecker gerettet. Birke und Florentine heißen die Beiden, eine Stute und ihr am Knie erkranktes Fohlen. Ihr könnt es Euch ja sicherlich schon denken, die Beiden Neuzugänge kamen natürlich erst mal zu uns nach Morsum.

Ein paar Tage später waren wir wieder auf dem Festland unterwegs. Diesmal wurden Birke und Florentine in eine Pferdeklinik gefahren und wir Hunde, Nando, Emma, Max, Yuma und ich durften unser Zweibeiner dabei begleiten.

Alles in allem war der Oktober sehr aufregend und Anfang November wurde es nicht wirklich ruhiger.

Tschüss MeckPomm

Posted on 29 September 2011 | Kommentare deaktiviert

Alles geht einmal zu Ende, auch unser Urlaub im schönen MeckPomm. Ach, es war einfach herrlich. Emma, Nando und ich haben jede Menge Spaß gehabt und viel erlebt. Wir waren jeden Tag im Wald unterwegs und es wurde nie langweilig. Die Gerüche sind für unsere Nasen ein wahres Paradies. Nur zu dumm, dass wir diesen Gerüchen nie so folgen durften, wie wir wollten. Familie Sasse aus Luhmühlen hatte uns am Sonntag besucht. Natürlich waren die Kids Luisa und Heinrich und natürlich die drei Hunde Janne, Hummel und Henriette mit dabei. Wir zogen alle gemeinsam in den Wald. Die Zweibeiner vergnügten sich damit Pilze zu suchen und wir Vierbeiner hatten anders unseren Spaß. Wir Hunde können ja überhaupt nicht verstehen, wie man sich so über Pilze freuen kann. Die Spur von Wildschweinen, Rehen und Hirschen ist doch viel interessanter. Nach zweieinhalb Stunden waren die Körbe voller Pilze, wir Hunde waren total fertig vom hin und herflitzen und da es war sommerlich warm war, schleppten wir uns erschöpft nach Hause. Während wir sechs Hunde sofort auf unseren Kuscheldecken einschliefen, mussten die Menschen noch ihre Ausbeute putzen. Später fuhren wir dann wie jeden Abend ins Vielanker Brauhaus. Mittlerweile schliefen wir im Brauhaus sofort weiter, denn die Tage waren immer ganz erlebnisreich und anstrengend.

Ich habe hier auf dem Töpferhof einen neuen Freund gefunden. Er heißt Helge, ist zehn Monate alt und ein ganz witziger Dackelbube. Helge wohnt auf dem Töpferhof und kam mich täglich besuchen. Dann sind wir immer über den Hof getobt und hatten viel Spaß.

Jeden Abend fingen die Hirsche mit lautem Röhren an, das hielt dann die ganze Nacht an, bis in die frühen Morgenstunden. Wenn Frauchen mit uns die erste Morgenrunde Gassi ging, waren die Hirsche immer noch am Brüllen. Eines Morgens schlichen sich die Herrchen, Frauchen und Mutti aus Essen schon morgens um sechs Uhr aus dem Haus. Wir Hunde durften nicht mit, denn sie wollten zu den röhrenden Hirschen gehen. Ich war auch noch viel zu müde und blieb einfach in meinem Kuschelkörbchen liegen.

Einen Tag später hatte ich dann meine ganz persönliche Begegnung mit einem riiieeesen Hirsch. Wir gingen wir gewohnt unsere kleine Morgenrunde. Nando lief frei direkt hinter Frauchen, Emma war an der langen Leine und ich lief wie immer ein paar Meter voraus. Plötzlich tauchte direkt vor mir an einer Wegkreuzung dieser gewaltige Hirsch mit einem noch gewaltigeren Geweih auf. Ich weiß nicht, wer sich mehr erschrocken hat. Der Hirsch oder ich, aber auf jeden Fall war ich froh, dass er sofort die Flucht ergriffen hatte.

Zwei Tage später wurden wir wieder mit ganz viel wilden Tieren konfrontiert. Und diesmal waren es viel mehr Hirsche, jede Menge Enten, Kraniche, Störche, Wildschweine, ja sogar Bären und Wölfe. All diesen Tieren sind wir im Natur und Umweltpark in Güstrow begegnet. Emma und ich konnten gar nicht fassen, was sich da alles um uns herum tummelte. Zudem mussten wir auch noch klettern wie Bergziegen und dann auch mal durch enge, dunkle Tunnel laufen. Das alles war wie ein riesiger Abenteuerspielplatz. Mal führte der Weg über hohe Brücken mit steilen Aufgängen und langen Stegen, und dann ging es durch Höhlensysteme mit wenig Licht. Ein Steg führte über das Wolfsgehege. Unter uns lagen mehrere Wölfe im Wald, die sich aber gar nicht um uns kümmerten. Ich fand die Wölfe besonders faszinierend und versuchte verbal mit ihnen Kontakt aufzunehmen, aber ein großer Rüde hat nur mal kurz zu mir aufgeschaut, um sich dann wieder niederzulassen. Bei den Wildschweinen verließ mich dann mein Mut. Ich habe mich immer hinter Frauchen versteckt, während Emma direkten Nasenkontakt zu dem Keiler aufgenommen hatte, um ihn dann auch noch aufgeregt anzubellen. Aber es war schon interessant endlich mal die ganzen Tiere hautnah zu sehen, die wir schon seit Tagen im Wald gerochen hatten. Nach drei Stunden waren wir alle so fertig, dass wir sofort im Auto eingeschlafen sind.

Die Heimfahrt habe ich total verschlafen. Natürlich waren wir auch heute wieder im Wald unterwegs, dann haben wir noch meine Hundekumpel Körnel und Bootsmann besucht und anschließend bei sommerlichem Wetter am Haus gefaulenzt. Nun geht es morgen wieder heimwärts auf die Insel. Ich glaube wir Vierbeiner brauchen dann erst mal eine Woche Erholung vom Aktivurlaub.

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